Willkommen!

Mein Name ist Ekkehard von Guenther, 64 Jahre alt.
Meine Frau ist 2011 verstorben.

Ich bin Vater von 5 Kindern im Alter zwischen 17 und 28 Jahren. Der Jüngste wird in diesem Schuljahr sein Abitur ablegen, die anderen 4 sind im Studium,  zwei von ihnen haben erste Studienabschlüsse.

Ich habe ein Problem mit der Familienkasse. Bei zwei Kindern wurde seit 2010 und 2013 das Kindergeld wegen fehlender Nachweise einbehalten.

Die Familienkasse hat inzwischen alle Dokumente erhalten und mit Wirkung von August 2015 auch anerkannt.

Die Familienkasse verweigert jedoch die Auszahlung des zwischen Dezember 2010 und Juli 2015 aufgelaufenen Betrages.

Es geht um 16.700. – Euro.

 

Vorgehen:

Es gibt zwei Wege eine Geschichte zu erzählen:

-       In der Reihenfolge, wie sie passiert ist

-       In der Reihenfolge, in der ich herausgefunden habe, was passiert ist..

Ich versuche seit Oktober 2015 das verweigerte Kindergeld zu erhalten. Ich versuche seit einem Jahr zu verstehen, wie beamtete Menschen in ihrem vollversorgten Dasein derart vernichtend handeln wollen.

Ich verstehe es bis heute nicht.
Ich kenne keine der beteiligten Personen. Ich war niemals in der Behörde. Ich habe niemals dort angerufen. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über Papier und Mails.
Ich kann es nicht erklären.
Aber ich kann beschreiben, wie es funktioniert.

Das Denken in der Sache beginnt mit einem Einspruch gegen die Ablehnung von Kindergeld. Ich lerne spät, am 1. Oktober 2015, das ist zweieinhalb Monate nach einem ersten Ablehnungsbescheid, dass mir das aufgelaufene Kindergeld real verweigert wird.
Ich antworte darauf. Ich rechne zum ersten Mal die Zahlungen zusammen, wundere mich über Unregelmäßigkeiten, suche die Ursache für die Kindergeldverweigerung bei mir, darin, dass ich bei meine Einsendungen von Unterlagen eine Frist überschritten habe.. Ich denke, ich schreibe an Mitmenschen. Ich erkläre einfach, daß es viel Unglück gegeben hat in meiner Familie, und daß ich selber nicht nur vom Alter langsam geworden bin.
Einspruch vom 17.10.2015

Dann passiert etwas Seltsames. Ich meine ich fand es damals seltsam: Es passiert gar nichts. Schweigen.

Der zweite Schritt des Denkens: Nach 40 Tagen ohne Antwort schreibe ich eine Aufsichtsbeschwerde wegen Nichtstun an die Leitung der „Familien“ kasse.
Das Denken geht einen Schritt weiter: Es muß anerkennen, daß ihm ein feindlicher Wille gegenübersteht. Es wendet sich der Verweigerungsbehörde zu:
Es versucht das chaotische Zahlungsverhalten im Jahr 2015 nachzuzeichnen, es betrachtet den ausufernden Katalog der Nachweisforderungen.
Dann beginnt es zu reflektieren. Es sucht Allgemeinheiten:
Was bei Familie standardmäßig anders ist. Warum Familie prekär ist. Was Familie leistet unter Angehörigen. Was Familie mit ihrer Generationenleistung von 5 Kindern für die Gesellschaft beiträgt. Das kinderlose VerweigerungsbeamtInnen diese Leistung einstreichen. Es stellt die verheerenden Auswirkungen auf den Haushalt durch Entzug des Geldes dar  und fragt nach dem Artikel 6 des Grundgesetzes  Schutz von Ehe und Familie.
Und schließt mit der Frage: Mit wieviel Menschen haben Sie das noch praktiziert?
Beschwerde vom 1.12.2015 
Und diese bleibt ebenfalls ohne Antwort.

Der dritte Schritt des Denkens ist eine Rechenschaft für mich selbst: Kinderreiche Familie in der Gesellschaft der Kinderlosen. Findet Belege, dass Kinderreichtum möglicherweise politisch unerwünscht ist und Deutsche als zukünftige Minderheit in Hamburg „gut so“ sind. Hört auf, eine Solidarität mit Familie für selbstverständlich zu halten.Hat ein neues Verständnis für die Feindschaft der Verweigerungsbehörde.
Es bedeutet Rechenschaft ablegen. Was habe ich als Vater in Familie geleistet? Wieso endet die Jahrzehnte währende elterliche Investition in die Kinder als Bankrott der Eltern und als Reichtum der Kinderlosen, spätestens bei der durch die Kinder erbrachten Altersversorgung? Was bedeutet Familie, in der Menschen funktionsübergreifend miteinander Leben teilen in einer Gesellschaft, in der Menschen entsprechend ihren Funktionen getrennt sind. Was bedeutet Mitmenschlichkeit in einer Gesellschaft, in der anwesende Kinder nicht mehr selbstverständlicher Alltag sind? Ein Blick in die Büros, in die Herrschaft der Schreibtische.
Langtext2 (Muss nicht unmittelbar gelesen werden)

Führt zur Frage: Was ist aus dem Vertrauen geworden, in dem vor 25 Jahren die Kinder zur Welt kamen? Familie ist gelebtes Vertrauen in die Zukunft. Familie ist gelebte Sorge um die Zukunft. Was wird daraus in einem Deutschland, das von Kinderlosen beherrscht wird?Langtext3 (Muss nicht unmittelbar gelesen werden)

Es wurde ein längerer Text, Zusammen mit der Aufsichtsbeschwerde. Ich habe ihn oben aufgeteilt. Er ging am 2. Mai 2016 an die Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Diese Behörde ist nicht zuständig, leitet aber weiter. Zum ersten Mal ist der Vorgang auf dem Tisch des Leiters der Familienkasse, Guntram Bombor.

Der Einspruch vom 17.10.2015 wird endlich von der Rechtsbehelfsstelle der Familienkasse behandelt und am 4.7. 2016 mit zwei Bescheiden abgewiesen. Dagegen habe ich Klage beim Finanzgericht eingereicht.

Der vierte Schritt des Denkens geht auf die Sache: Die Sache kollabiert in dem einzigen Wort „Frist“ wie „Fristüberschreitung“. Frist ist die Währungseinheit,  die eine machtvolle Bürokratie gegen die Familie vernichtend einsetzt. Diese Währung wird zweifelhaft.
Das führt zu einem Schreiben an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
An Ministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend  
Diskutiert u.a. eine Frau in Stanford, die an ihrem eigenen Mißbrauch nicht schuld sein will, obwohl sie zur Tat betrunken gewesen ist. Und führt zu einem Mann, der an der Verweigerung von 16.700 Euro nicht schuld sein will, obwohl er eine Frist überschritten hat. Betrachtet Fristsetzung als Diskriminierungswerkzeug.
Das Denken löst hier den automatischen Zusammenhang zwischen der Behördentat: Übertragung des Eigentums an den Staat mit der gleichzeitigen Schuldzuweisung an den Berechtigten auf.
Damit kommt die Freiheit ins Verfahren.

Das Familienministerium ist nicht zuständig und leitet an das Bundeszentralamt für Steuern weiter.
Dort ist die Fachaufsicht der Familienkasse.
Von dort erhalte ich regelmäßig Statusmeldungen über den Zustand der Untersuchung, und schließlich eine vorurteilsfreie Untersuchung. Es trägt die Signatur eines unabhängigen Befundes.    

Der fünfte Schritt des Denkens:
Ich werde zum Mechaniker. Ich baue mir eine Mobbingmaschine. Mich interessieren die Bauteile im einjährigen Zusammenspiel des bösen Willens. Indem ich die Teile in ihrem Zusammenwirken untersuche, Station für Station, Entscheidung für Entscheidung, Rechtsbruch für Rechtsbruch, entdecke ich etwas Anderes: Das ist die Freiheit der SachbearbeiterInnen. An jeder einzelnen Station. Sie haben die Freiheit durchweg nur zur feindlichen Handlung genutzt. Das ist die Mobbingmaschine. Wenn Sie so eine Waffe haben, können Sie nicht mehr behaupten, da drinnen sei irgendein Einzelteil aus Versehen losgegangen.  

Ich behaupte, es sei so etwas wie ein Unfall gewesen, den keiner gewollt hat.
Ich untersuche diesen Unfall. Ich frage nach Unfallverhütungsmaßnahmen.
Ich widerlege die Behauptung vom Unfall.
Es war kein Unfall. 
UnfallUntersuchung

Im Schreiben vom 1.12. 2015 hatte ich gefragt: Mit wem haben Sie das noch gemacht? (Nie eine Antwort erhalten)
Hier in der Unfalluntersuchung werde ich eine Tussimutter mitnehmen. Ihre Chance auf ihr Recht ist etwas kleiner als meine Chance auf mein Recht. Ihre Chane ist Absolut Null. 

Folgerung:
Das Kindergeldverfahren ist von Willkür beherrscht. Die Willkür muß beendet werden. Willkür besteht wesentlich in der Machtausübung über die Zeit der Eltern.

Forderung:
Das Kindergeldverfahren muß ohne Fristsetzung gegen Eltern durchgeführt werden.

 

 

Ekkehard von Guenther

 

Obenstehend eine komprimierte Einführung über die Kerntexte.

 

Dokumentationen:

Zahlungsverlauf 2010 bis 2015      Zahlungsverlauf,  meine Darstellung

Anlage der Familienkasse              Zahlungsverlauf, in der Darstellung der „Familien“ kasse

Juristenwerk:

Anhoerung                                        Anhörung der Rechtbehelfstelle zum Einspruch. Datum:20.5.2016. An den Rechtsanwalt gerichtet.
AnhoerungKommentarAnRa         Meine kurze Stellungnahme dazu an den Rechtsanwalt am 6.6.16

„Aufgrund dieser Sach- und Rechtslage ist ein Fehlverhalten der Familienkasse Nord nicht erkennbar“
Bescheid der Familienkasse             Datum: 4.7.16. Die Begründung für den Rechtsanwalt.
BescheidPersönlich                                 Datum: 5.7.16. Die Begründung an mich gerichtet.

„Losgelöst von Schuldzuweisungen bezüglich der Arbeitsweise der Familienkasse sind  die Ablehnungsbescheide vom 16.07.2015 zwar  rechtswidrig  allerdings  wirken  diese  dennoch, da sie nicht nichtig (unwirksam) sind.“
Antwort der Fachaufsicht (BundesZentralamtSteuern)           Datum: 7.9.16

 

Verfahren beim Finanzgericht:

Klage gegen den Bescheid der Familienkasse. Eingereicht am  

KlageDarstellung ist eine Fortschreibung der beim Finanzgericht eingereichten Klagebegründung. (aktuelles Datum:13.11.16)

Stellungnahme (leider wieder Baustelle) bezieht sich auf Vorschlag zur Güteverhandlung, und die erste Antwort der Beklagten

 

 

 

 

Der Richter schreibt: Ein Termin für eine Güteverhandlung kann sehr kurzfristig festgesetzt werden.

Und meine Stellungnahme.

Zeichnet in dem Abschnitt „Historie“ einerseits die Fristsetzungen, andererseits die im familiären Bereich entstandenen Hindernisse ab. Bildet im Abschnitt „Bescheid“ die Behördenstandards „Gewissenhaftigkeit“ auf deren Verhalten ab.

 

Unten folgt die bisherige Startseite mit weiteren Dokumenten zur Sache.

Die Seite ist weiterhin in Arbeit, Sorry .

Stand : 2.12.2016

Alte Startseite:

Ich wende mich auf diesem Weg an die Öffentlichkeit, denn

-       Das, was mir passiert, passiert anderen Familien. Es ist breite Praxis der Familienkasse.
Ein Indiz ist die angesagte Wartezeit beim Finanzgericht: 10 Monate wegen mehrerer hundert Verfahren. Mein Aktenzeichen vom August lässt die Hochrechnung auf über 400 zu. Wer eine Klage bis zum Gericht bringt, der hat schon einige Wüstenmärsche durch die Instanzen überlebt.

Zweites Indiz: Bitte verfolgen Sie die einzelnen Schritte, die ich in diesem Jahr gegangen bin und überlegen Sie, an welcher Stelle Sie aufgegeben hätten. Dann bekommen Sie ein Maß für die erstickten Einsprüche und niedergeschlagenen Beschwerden. 

 

-       Widerstand, vom einfachen Einspruch bis hin zur Klage beim Finanzgericht Hamburg ist zwecklos.
Denn in einem Jahr (13 Monate inzwischen) ist es mir nicht gelungen, den Bescheid zu korrigieren und das Geld zu erhalten.
Die Investition für einen Einspruch bei einem geringeren Streitwert kann sich niemand leisten. Jede Stunde Text ist unbezahlt.  Die Aufwendungen der anderen Seite sind voll bezahlt, mit Steuergeld.
Meine Empfehlung an Eltern: Machen Sie stattdessen Überstunden.
Das Recht befindet sich wohlgesichert  im Bunker der anderen Seite.

 

-       Kindeswohl glänzt in der politischen Öffentlichkeit.

Kindeswohl in der Lautlosigkeit der Familienkasse spielt es keine Rolle.

 

Grundgesetz, Artikel 6

(1)  Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Das ist Quatsch. Ehe und Familie sind schutzlos.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
      Das ist Quatsch. Der Staat hat das Recht Familie wirtschaftlich zu vernichten.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Das ist interessant: Kind gegen Eltern (Vernachlässigung, Mißhandlung, Freiheitsrechte, etc, etc). Das interesiert die staatliche Gemeinschaft.
Über die Betätigung der staatlichen Gemeinschaft gegen Familie wacht – Nichts.

Ich werde mich nicht gegen die Menschen ausspielen, die um kleinere Beträge betrogen werden. Aber wer in freier Handlung einer Familie die zugesagten 16.700 Euro entzieht, begeht Verbrechen in Evidenz.  Jede Politikerin, jeder Politiker in Deutschland, der Familie gegenüber ihre/seine gehässige Gleichgültigkeit ausdrückt, hat Anteil an diesem Verbrechen.

16.700 Euro sind gezielte Vernachlässigung, ich kann Ihnen gern auflisten, was ich nicht gekauft habe, was mein Sohn nicht gekauft hat. Welche Zahnbehandlung in diesem Jahr nicht stattgefunden hat.

16.700 Euro sind gezielte Mißhandlung, 365 Tritte in den Bauch der Vaters, 365 Tage sekundärer Terror durch Rechnungen, Mahnungen, Inkassobescheide.

Angeblich sind Grundrechte unmittelbar bindend.
Das ist Quatsch.

Übrigens, der Verfasser dieses Textes kommt im Artikel 6 Grundgesetz nicht vor. Es gibt Ehe und Familie, Mutter und Kind, und die staatliche Gemeinschaft. Der Vater kommt nicht vor.

-       Ich will die üblichen Versatzstücke einer behördlichen Ablehnung:
„fehlende Mitwirkung“ (für mich das Terrorwort der Jahre 2015 und 2016),
„Überschreitung von Fristen“,
„Hinderungsgründe bzw. Datum ihres Wegfalls“ einmal durcharbeiten.

-       Möglicherweise erscheinen einige Passagen als exhibitionistisch.
Grund für meine Auskunftsfreude ist, daß die Behörde als Finanzbehörde wasserdicht ist. Ein Journalist, der Fragen hätte, würde mit Verweis auf das Steuergeheimnis abgewiesen.
Ein journalistisches Interesse andererseits an die Behörde mit Mitteln der investigativen Recherche heranzugehen, war nicht ansatzweise zu erkennen. Journalisten sind auch nur Beamte.
Ein Versuch mit Aliasnamen zu arbeiten scheitert für mich an der Komplexität der Dokumente.
So werde ich lernen schamlos zu sein.

 

 

Vorgehen:

Ich war ziemlich ahnungslos. Der Anfang war für mich der 1. Oktober 2015. Ich hatte einige Bescheinigungen eingereicht und erhielt eine Bescheid, daß meine Anträge am 16. Juli 2015 abgelehnt seien und die Einspruchsfrist verfristet.

Ich fange sehr naiv an.Ich denke es handelt sich um ein Versehen, und versuche zu erklären, warum im Sommer Verzug eingetreten war.

Ich beginne mit einem einfachen Einspruch an den /die Sachbearbeiterin.  Einspruch vom 17.10.2015

Dann passiert etwas Seltsames. Ich meine ich fand es damals seltsam: Es passiert gar nichts. Schweigen.

Nach 40 Tagen ohne Antwort schreibe ich eine Aufsichtsbeschwerde an die Leitung der „Familien“ kasse.
Beschwerde vom 1.12.2015 
Und diese bleibt ebenfalls ohne Antwort.

Erst ein Rechtsanwalt erhält auf Schreiben vom 10.März  am 28. April 2016 eine Antwort.

 

Darin wird behauptet, mein Einspruch vom 17.10.15. sei am 18.11.2015 eingegangen. Damit hätte ich die Frist zum Einspruch überschritten.  Und: Die Sache würde dauern. Die Zeit hatte ich nicht.

 

Ich habe am 2. Mai 2016 an den Senat geschrieben, an die Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Die Behörde ist nicht zuständig, leitet aber weiter, zum ersten Mal ist der Vorgang auf dem Tisch des Leiters der Familienkasse, Guntram Bombor.

Sein Bescheid vom 4.7.2016 bestätigt die Verweigerung des einbehaltenen Kindergeldes. Er ist unten in der Abteilung Juristenwerk abgedruckt.

 

Gegen diesen Bescheid habe ich am 4.8. 2016 Klage erhoben beim Finanzgericht. Diese ist zur Zeit anhängig. Aufgrund der Menge der Verfahren muß ich mit 10 Monaten bis zur Behandlung rechnen.

 

Am 11.7.2016  schreibe ich an die Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): An Ministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend  .  In diesem Brief schreibe ich über Fristen gegen Familien. Dieser Brief ändert die Dinge. Ich bin immer noch stolz darauf.


Der Brief gelangt endlich zu der zuständigen Stelle: Das ist die Fachaufsicht der F-Kasse. Das ist das Bundeszentralamt für Steuern.

 

Die Behandlung meiner Beschwerde hat Qualität: Ich bekomme regelmäßig Statusmeldungen und in vertretbarer Zeit (incl 42 Tage bis zur internen Stellungnahme der F-Kasse) am  4.9.2016 Antwort. Sie ist unten abgedruckt.

 

 

Texte und Baustellen:

Texte sind irgendwann geschrieben, vielleicht fristgerecht eingereicht – aber ich möchte daran weiterarbeiten. Die Klagebegründung an das Finanzgericht gehört dazu. Die Klage wurde am 4.8.2016, die Begründung  Anfang September eingereicht. 

Aber den Plot der Geschichte, den habe ich erst in diesen Novembertagen verstanden. Denn der 1. Oktober war nicht der Anfang gewesen, und der Bescheid vom 16.07.2015 auch nicht. Davor war der 17. Juni gewesen und eine lange Liste von Belegen, die eingereicht werden sollten. Und eine Frist: Vom 22. Juni Versanddatum bis zum 1.7.2015.  Und von da aus passt alles zusammen. Ich weiß jetzt, wie die Maschine funktioniert.

 

Da ist das Jahr 2010: Es fällt aus dem zeitlichen Horizont einer möglichen Anerkennung meiner Forderung.  Dennoch gebe ich hier Material für eine Rekonstruktion des Monats Dezember 2010.  Ein Schreiben aus dem März 2011: Eine Schöffensache.

 

Ich habe in diesem Jahr viel Zeit gehabt.  Ich habe nur einen Kopf.
Der taugt, wenn er auf genau ein Projekt gerichtet ist. 
Der ist vollkommen überfordert, wenn er Formulare ausfüllen soll, eins ums andere, eins ums andere.

Ich bin ein relativ harmloser älterer Mann, der es ohne größere Verbrechen geschafft hat 64 Jahre alt zu werden, und der mit zwei Händen voll Familie ziemlich ausgelastet war.  

Aber ich kann nicht ein Jahr lang mit einer durch und durch feindlichen Kraft verhandeln ohne daraus Folgerungen zu ziehen.Und Folgerungen verändern die Sichtbarkeit.
Eine Folgerung ist der Ereignishorizont, durch den hindurch man im dunklen Deutschland verschwindet wie in einem schwarzen Loch.

Eine angebliche Fristversäumnis rechtfertigt es, einer kinderreichen Familie 16.700 Eur zu entziehen.
Ich denke, die vollautomatischen Autos der nächsten Generation dürfen Fußgänger überfahren. Einfach mit der Begründung, der sei bei Rot über die Straße gegangen.
Die vollautomatischen Menschen der aktuellen Generation führen einen bürokratischen Unfall in Höhe von 16.700 Euro herbei, und setzen ihn mit allen schlimmen Folgen über ein Jahr hinweg durch:
Dann steht dahinter mehr als nur Automatik. Das ist politischer Wille bestimmend. Die „traditionelle Familie“ ist zum Feind geworden.
Ein Versuch zu einer Ortsbestimmung von Familie im politischen und demografischen Kontext ist
Langtext2: Eltern in Hamburg.  Der Senat hat keine Kinder. Kinder oder Altersversorgung. Bindung oder Behördendiktatur. Ein paar Kalkulationen im Deutschland 2016. 17 Seiten.

 

Bonus:

Verantwortung braucht einen Namen.  Mißbrauch seine Bezeichnung. Das Recht eine Rettung.
Glueckwunsch. 

Grillparty

Bundessozialgericht gegen kinderreiche Familie. Ein Fall aus dem Parallel-Universum

Einleitung alternativ, demografisch

 

Dokumentationen

Die Dokumentation über meine Ansprüche gegen Zahlungen gebe ich in der Tabelle Zahlungsverlauf 2010 bis 2015  Diese Tabelle wurde von mir erstellt, von der Familienkasse gibt es keine Aufstellung, die einen tatsächlichen Zahlungsverlauf wiedergibt.

Die Tabelle Zahlungsverlauf dokumentiert in der Spalte Bemerkung das ständige Auf und Ab im Zahlungsverhalten und meine Versuche es zu verstehen.

Im Vergleich dazu eine glatte Anlage der Familienkasse (Vornamen von mir ersetzt) vom 4. Juli 2016:  Anlage der Familienkasse

Juristenwerk

Anhörung der Familienkasse vom 20.5.2016: Anhoerung. Diese Anhörung macht sichtbar, auf welche Weise mein Einspruch abgeschmettert werden soll.

(meine Kommentierung dazu: Ein kurzes Schreiben an den Rechtsanwalt am 6.6.16: AnhoerungKommentarAnRa  )

Genaueres dazu dann in der Klagebegründung weiter oben in Texte und Baustellen.

 

„Aufgrund dieser Sach- und Rechtslage ist ein Fehlverhalten der Familienkasse Nord nicht erkennbar“

Bescheid der Familienkasse vom 4.7.2016 zur Ablehnung meiner Einsprüche:
Bescheid der Familienkasse (Die Begründung für den Rechtsanwalt.)

Bescheid der Familienkasse vom 4.7.2016 an mich persönlich: BescheidPersönlich

 

„Losgelöst von Schuldzuweisungen bezüglich der Arbeitsweise der Familienkasse sind  die Ablehnungsbescheide vom 16.07.2015 zwar  rechtswidrig  allerdings  wirken  diese  dennoch, da sie nicht nichtig (unwirksam) sind.“

Dies ist die Antwort des Bundeszentralamts für Steuern am 7.9.2016 auf meine Beschwerde an Ministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Antwort der Fachaufsicht (BundesZentralamtSteuern).
Falls Sie glauben möchten, dass Juristerei auch ehrliches Handwerk sein kann, dann finden Sie in diesem Text ein Argument dafür.

Aber: Der entscheidende Satz in diesem Text lautet: Rechtswidrig aber nicht nichtig.

Die vorgesetzte Behörde weist die Fehler nach – und wird nichts dagegen tun. Der Staat hat von sich aus nicht die Absicht, dieses 16.700 Euro Unrecht wieder ins dringend benötigte Recht zu stellen. Die Entscheidung über die Klage wird beim Gericht liegen.

Der Fachvorgesetzte hat soviel Macht, wie die afghanische Zentralbehörde in Kabul über einen Warlord irgendwo in den Bergen. (Da Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, sind  die dortigen Verhältnisse dem Leser sicherlich vertrauter, als die Verhältnisse zwischen Bonn, Hamburg, Rostock.) Rostock? Ach ja, ich vergaß: Die Antworten der F.Kasse an mich werden großenteils in Rostock erstellt. 

Der Fachvorgesetzte wird irgendeinen Tadel ausgesprochen haben, den Herr Bombor mit angemessener Zerknirschung vernommen haben wird. Er wird die Hand vor den Mund gehalten haben, damit man sein Gähnen nicht sieht. 

Der Gesetzgeber hat tatsächlich eine Anarchie geschaffen, er hat den von ihm bezahlten Marodeuren einen rechtsfreien Raum gestellt, in dem die Betrogenen untergehen.

In diesem Land haben Menschen vor Familie soviel Achtung wie Taliban vor Frau.

 

Demnächst an dieser Stelle: erste Stellungnahme und Vorschlag zur Güteverhandlung

Erste Antwort der Beklagten auf die Klagebegründung.

Der Richter schreibt: Ein Termin für eine Güteverhandlung kann sehr kurzfristig festgesetzt werden.

Und meine Stellungnahme. Stellungnahme (leider wieder Baustelle)

Übrigens, die Frist, die drei Wochen, die der Richter zum Überlegen gegeben hatte, die hat die andere Seite verstreichen lassen.

 

 

Ich danke fürs Lesen.

 

Stell dir vor da ist nichts mehr bei dir als das nackte Wort. Wirst du dem folgen?

Ekkehard von Guenther

Mail: evg@keinKindergeld.de

Bankverbindung: DE03200700240507644300,  DEUTDEDBHAM

Ich bitte um Almosen, Anerkennung, milde Gabe, Spende, Bezahlung, Lesegebühr, Hilfe, Mitleid, Teilhabe, Geschenk, Zuwendung, Solidarität, Abrechnung, Abschlag, Anteil, Unterstützung, Ausgleich, Erstattung, Kompensation, Überbrückung, Entgelt, Zuschuß, Aufwandsentschädigung, Vergütung, Honorar, Erkenntlichkeit, Lohn, Beitrag.

 

 

Von hier aus:
Ich habe eine Petition gestartet. Sie ist abgelaufen. Ich muß gestehen, anstatt Unterschriften zu sammeln, habe ich meine Kraft auf diese Abbildung von deutscher Bürokratie gegen Familie verwendet.

Auf der Seite https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-ein-fristenfreies-kindergeldverfahren ist sie noch zu sehen.

 

letzte Bearbeitung: 13.11.2016